Trotz der drohenden Staatspleite ist ein Durchbruch bei der Rettung Griechenlands weiter nicht in Sicht. Die Chefs der griechischen Parteien können sich nicht auf die von den internationalen Geldgebern geforderten Einschnitte einigen. Auch die Beratungen mit den privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt gehen nicht voran. Jetzt wird auch noch darüber diskutiert, Staaten an der Umschuldung Griechenlands zu beteiligen.
Die Streiks an Frankreichs Flughäfen weiten sich aus. Die Regierung will ähnlich wie bei der Bahn eine "Grundversorgung" sichern - für Gewerkschaften ein Frontalangriff auf das Streikrecht. Die größte französische Fluggesellschaft Air France kündigt erhebliche Einschränkungen im Flugverkehr ein.
Die Zeit für Griechenland läuft ab. Die "Troika" fordert die Umsetzung der Sparmaßnahmen, damit die nächsten Hilfsmilliarden fließen können. Und Athen reagiert offenbar: Bis 2015 sollen 150.000 Staatsbedienstete entlassen werden, ein Zehntel davon bereits in diesem Jahr.
Welches ist der richtige Weg für Griechenland? Sollte das Land aus dem Euro austreten? n-tv Finanzexperte Norbert Walter hält voreiliges, vorschnelles Handeln für falsch: Die Probleme wären mit einem Ausstieg nicht gelöst, aber unkontrollierbar.